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Eine Antwort to “Kommentarregeln”

  1. Detlef Piepke Says:

    Das sprechen in Wortbilder bzw. Analogie, Metapher oder dergleichen hat sich im politischen Alltag durchgesetzt. Und zwar zu Unrecht. Alle tun es und hier opponiert die Piratenpartei nicht, sondern sie und (Sie eben auch) macht begeistert mit. Auf der Suche nach einer politischen Gruppierung, der ich mich zugehörig fühlen könnte, waren die Piraten (obwohl der Name ziemlich problematisch ist) nach schlechten Erfahrungen mit Grünen und Linken eine mögliche Alternative. Ich hörte Ihnen also interessiert zu, als Sie sich im Fernsehen (damals noch als Vorsitzender) äußerten, und zwar in einer Analogie. Sinngemäß sagten Sie: Die Musikwirtschaft heute angesichts des Internets käme Ihnen vor, wie die Hersteller von Pferde-Droschken zur Zeit der massenhaften Verbreitung des Automobils. Die Droschkenhersteller seien sozusagen beleidigt gewesen, dass nun niemand mehr ihre Droschken kaufen wollte. Sie kamen mit dieser völlig daneben liegenden Analogie einfach durch, niemand widersprach, was ich sehr ärgerlich fand. Denn im Gegensatz zur Droschke damals, wird Musik heute weiterhin massenweise nachgefragt. Während die Droschke praktisch ausstarb, erfreut sich Musik höchster Beliebtheit und zwar besonders bei der Generation, die man auch als “digital Natives” bezeichnet. Allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass innerhalb dieser Generation kaum noch kapiert wird, dass man für Musik womöglich auch zahlen könnte.
    Ich weiß, wovon ich spreche, ich arbeite nämlich mit Jugendlichen genau dieser Generation im Bereich Musik-Produktion. Und mehr noch, ich vertreibe musikalische Produkte (auch in Zusammenarbeit mit einigen der jungen Leute) ohne Unterstützung der großen Konzerne, aber über die großen online-Stores und zwar in höchster Qualität und mit immensem Arbeitsaufwand.
    Der Ertrag ist schlicht demotivierend gering.
    Analogien und Wortbilder schaffen es allzu oft, die Tatsachen zu verschleiern oder ein wirkliches Verständnis schlicht zu verhindern. Ob Frau Merkel mit ihrer “schwäbischen Hausfrau”, Westerwelle mit seinem “Schiff” oder Rösler mit seinem “Frosch”, das hört sich vielleicht lustig und “lebensnah” an, ist aber weit entfernt von der Wahrheit.

    Um das hier nicht übermäßig in die Länge zu ziehen: Nach Ihrer Äußerung waren die Piraten für mich als ernst zu nehmende Alternative gestorben.
    Da ich heute auf süddeutsche.de mal wieder von Ihnen gelesen habe, interessierte es mich spontan, wie Sie heute zu dieser Äußerung stehen. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Da ich auch in MS lebe (Sie lebten damals jedenfalls auch in Münster), würde ich auch gerne einmal als Gast an einem Piraten Treffen teilnehmen, allerdings natürlich nur, wenn es sich auch lohnt.

    Beste Grüße,
    Detlef Piepke


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